Botulinumtoxin - Behandlung mit Botox

Botox Unterspritzung

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Aus Erfahrung wissen wir, dass dem Entschluss zu einer BOTOX-Behandlung meist ein langer Prozess der Entscheidungsfindung vorausgeht. Wir möchten Sie mit dieser Information zum einen über Ablauf, Möglichkeiten und Risiken der Behandlung informieren und Ihnen zum anderen eine Hilfestellung bieten, um Sie bei Ihrer Entscheidung optimal zu begleiten. Es ersetzt selbstverständlich kein umfassendes persönliches Gespräch mit Ihrem Arzt, der auf Ihre spezifischen Fragen gerne eingehen wird.

Indikationen
Behandlungsmöglichkeiten und -Ziele
Mögliche Komplikationen
Erfolgsaussichten
Was vor der Behandlung zu beachten ist
Was nach der Behandlung zu beachten ist

Indikationen

Durch erhöhte Sonnenbestrahlung und die Schwerkraft sowie das Bewegen der Gesichtsmuskeln können unschöne Fältchen und Falten im Gesicht entstehen. Ideal zu behandeln sind Falten, die durch die Aktivität der mimischen Muskeln verursacht werden, z.B. die Falten zwischen den Augenbrauen ("Zornesfalte"), "Krähenfüsse" und Stirnfalten.

Ebenso kann Botulinumtoxin ausgezeichnet bei Migränebeschwerden sowie bei vermehrter Schweißproduktion eingesetzt werden und eventuell einen operativen Eingriff ersetzen.

Kontraindikation: Keine Anwendung von Botulinumtoxin–A Präparaten darf erfolgen bei schwangeren und stillenden Frauen, bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen, Schluckstörungen oder Aspiration in der Vorgeschichte, bei Entzündungen im Behandlungsareal oder bei Allergie gegen Lösungsbestandteile. Besondere Vorsicht ist bei Einnahme von blutgerinnungshemmenden und/oder blutverdünnenden Medikamenten geboten.


Behandlungsmöglichkeiten und -Ziele

Botulinumtoxin wird seit vielen Jahren im Bereich der Medizin eingesetzt. Es legt vorübergehend die Muskeln still und wird seit langem zur Behandlung muskulärer Probleme wie Schielen, Augenmuskel- und Gesichtskrämpfen verwendet.

Durch das Einspritzen von Botulinumtoxin können die durch Muskelbewegung herbeigeführten Falten geglättet werden. Diese sind vor allem Stirn- und Zornesfalten sowie Krähenfüße und in begrenztem Ausmaß Falten am Hals.

Das Einspritzen von Botulinumtoxin erfolgt mit sehr dünnen Nadeln. Die meisten Patienten erleben die Injektion manchmal als etwas unangenehm.

Die Wirkung setzt 5 bis 7 Tage nach der Behandlung ein, das Resultat hält für einen Zeitraum von 3 bis zu 6 Monaten an.

Botoxbehandlung


Mögliche Komplikationen

Komplikationen sind sehr selten und könnten sich in Form einer zu starken Wirkung an der Muskulatur äußern bzw. indem die Wirkung nicht nur am Zielmuskel, sondern auch an benachbarten Muskeln (z. B. am Augenmuskel, Lachmuskel, etc.) auftritt. In diesem Fall könnte es z.B. zum Schielen oder Herabhängen des Mundwinkels kommen. Auch eine vorübergehende Senkung von Augenbrauen oder der Augenlider könnte auftreten.

Die Wirkung an unerwünschten Muskelgruppen tritt in der Regel nur dann auf, wenn es durch Druck auf die Injektionsstellen zu einer Fehlverteilung von Botox gekommen ist.

Sehr selten tritt eine vorübergehende Gefühllosigkeit des behandelten Gebietes auf, ebenso selten allgemeine Müdigkeit bzw. Schwäche.

Sehr selten wurde über schwere unerwünschte Ereignisse wie Muskelschwäche, Schluckstörungen und Aspiration im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Toxins an entfernte Stellen berichtet.

Die Behandlung beinhaltet ein kleines Infektionsrisiko.

Wenn Sie im Injektionsgebiet zu Kälteschmerz neigen, könnte die Behandlung eine Schmerzepisode auslösen.

Äußerst selten ist das Auftreten von Antikörpern gegen Botulinumtoxin, wodurch die Wirkung abgeschwächt wird.

Bei Neigung zu trockener Haut wird dies durch Botulinumtoxin verstärkt.

Studien zeigen, dass weniger als 3% der Patienten solche Nebenwirkungen hatten.


Erfolgsaussichten

Um eine dauerhafte Wirkung der Faltenreduktion zu erzielen, ist die Behandlung normalerweise alle 4 bis 6 Monate zu wiederholen. Bei Patienten die über 2 Jahre behandelt wurden, zeigen Studien eine dauerhafte Reduktion der mimischen Falten.

Bei Migräne verlieren 73% der Behandelten die typischen Migräneattacken (Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und heftige Kopfschmerzen) zum Teil gänzlich, zum anderen Teil kann die Beschwerdeform in großem Maße reduziert werden. Dadurch können häufig viele Migränemedikamente eingespart werden.

Die Schweißsekretion lässt sich in den behandelten Bereichen für einige Monate oft vollkommen ausschalten.

Meistens sind Patienten mit dem Ergebnis sehr zufrieden, eine Garantie für ein zufriedenstellendes Behandlungsergebnis kann jedoch auch bei erfolgreicher Behandlung nicht gegeben werden.


Was vor der Behandlung zu beachten ist

Manche "harmlose" Grippe- und Schmerzmittel führen zu einer Blutverdünnung, da sie Acetylsalicylsäure oder Acetylsalicylat enthalten. Medikamente, die Acetylsalicylsäure enthalten, (Aspirin®, Aspro®, Ascorbisal®, Thrombo ASS®, Duan®, Thomapyrin®, etc.) müssen mindestens 2 Wochen vor einer Unterspritzung abgesetzt werden, da eine einzige Tablette Ihre Blutstillung sehr negativ beeinflussen kann. Im Zweifelsfall halten Sie darüber mit Ihrem Arzt Rücksprache.


Was nach der Behandlung zu beachten ist

Unmittelbar nach der Injektion können leichte Schwellungen auftreten, die sich im Allgemeinen nach 24 bis 48 Stunden zurückbilden.

Auf die behandelten Areale darf für 3-4 Tage kein starker Druck ausgeübt werden (Achtung bei Bauchlage auf Massageliegen!). Sie dürfen im behandelten Gebiet (3-4 Tage) keine Massagen und Lymphdrainagen durchführen lassen und im Bereich der Stirn keinen Helm oder festes Stirnband tragen.

Das Auflegen von kühlen Umschlägen einige Zeit nach der Behandlung ist zu empfehlen, da es das Abklingen der Schwellung beschleunigen kann.

Infrarotlichtanwendungen (Infrarotsauna oder Infrarotlichtbestrahlungen) in den ersten 7 Tagen können die Wirkung von Botox reduzieren oder ganz aufheben.

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