Faden-Lifting / Happy Lift

Faden-Lifting / Happy Lift

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!

Aus Erfahrung wissen wir, dass dem Entschluss zu einem Faden-Lifting meist ein
langer Prozess der Entscheidungsfindung vorausgeht. Wir möchten Sie mit dieser
Information zum einen über Ablauf, Möglichkeiten und Risiken der Behandlung
informieren und Ihnen zum anderen eine Hilfestellung bieten, um Sie bei Ihrer
Entscheidung optimal zu begleiten.

Es ersetzt selbstverständlich kein umfassendes persönliches Gespräch mit Ihrem
Arzt, der auf Ihre spezifischen Fragen gerne eingehen wird.

Indikationen
Behandlungsmöglichkeiten und -ziele
Wie wird die Behandlung durchgeführt?
Mögliche Komplikationen
Erfolgsaussichten
Was vor der Behandlung zu beachten ist
Was nach der Behandlung zu beachten ist


INDIKATIONEN

Abgesunkene Gesichtspartien (Augenbrauen, Wangen, etc.)
Gesichtsfalten, Halsfalten Dekolleté
Am besten geeignet für diesen Eingriff sind geringe bis mittelgradige Erschlaffungen des Gesichtes für die Altersgruppe zwischen 40 und 60 Jahren.

Kontraindikationen:

Keine Fadenbehandlung darf erfolgen bei:

  • Überempfindlichkeit auf Polydioxanon bzw. Polycaprolacton
  • Infektionen oder akute Entzündungen an den zu behandelnden Hautregionen (Akne, Herpes, …)
  • Unmittelbar nach einer Zahn-Operation
  • Autoimmunkrankheit, Immuntherapie
  • Schwangerschaft, Stillen
  • Neigung zur Bildung hypertropher Narben
  • Krebserkrankung

BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN UND –ZIELE

Es handelt sich hierbei um eine neue innovative Methode der Gesichtsverjüngung, die den Vorteil eines nicht chirurgischen Eingriffes bietet und somit keine bzw. nur kurze Genesungszeit erfordert.

Das Material besteht aus abbaubaren Fäden, die seit längerer Zeit in der Herzchirurgie und Allgemeinchirurgie ihre Anwendung finden.

Bei diesem Verfahren werden die Fäden mit Hilfe von dünnen Kanülen oder Nadeln ins tiefere Bindehautgewebe eingeführt, verfangen sich in dem Unterhautgewebe und führen bei entsprechender Lage zu einem Zug in die gewünschte Richtung bzw. füllen bestehende Falten auf. Dadurch entsteht eine leichte Raffung von Unterhautgewebe und Haut, die nach einigen Tagen durch die natürliche Bindegewebsvermehrung (Fibrosierung) verfestigt wird.

Die Behandlung erfolgt in örtlicher Betäubung und nach Entfernen der Kanülen verbleiben die Fäden ca. 6-8 Monate (Polydioxanon) bzw. für 1 bis 1,5 Jahre (Polycaprolacton) im Gewebe. Eine Platzierung von zusätzlichen Fäden ist jederzeit möglich. Damit steht eine Methode zur Verfügung, die mittelfristig mit minimalem Aufwand und annähernd risikofrei eine signifikante Straffung der Haut und Unterhaut ermöglicht.

Das Fadenlifting hat gegenüber dem herkömmlichen Facelifting für den Patienten Vorteile. Es bedeutet weniger Belastung, denn der Eingriff ist wesentlich kleiner. Es entstehen keine sichtbaren Narben und die Heilung geht im Regelfall sehr schnell vonstatten.

Weitere Vorteile des Verfahrens: Geringerer Zeitaufwand (rund 50 Minuten), geringes Schmerz- und
Entzündungsrisiko.


WIE WIRD DIE BEHANDLUNG DURCHGEFÜHRT?

Der Arzt zeichnet auf das Gesicht / den Körper Markierungen für den Fadenverlauf ein. Meist wird ein Lokalanästhetikum injiziert. Mit Hilfe der Injektionsnadel wird nun der Polydioxanon-Faden eingeführt.

Nach Entfernung der Injektionsnadel liegt der Faden an der gewünschten Stelle.

Der Polycaprolacton-Faden wird über eine Nadel eingebracht.

Der Faden wird ganz langsam vom Körper aufgelöst und innerhalb dieser Zeit ist das Gewebe in der gewünschten Weise verwachsen.

Dieses minimal invasive Verfahren lässt sich gut mit anderen Verfahren wie z.B. Hyaluronsäure-, Botulinumtoxin-, Platysmalifting-, Ultraschall- und fraktionierten Laserbehandlungen kombinieren.

Informieren Sie auf alle Fälle Ihre Ärztin/Ihren Arzt über bereits durchgeführte Therapien.


MÖGLICHE KOMPLIKATIONEN

Unmittelbar nach der Behandlung kann es zu lokalen Schwellungen und vorübergehendem Schmerzempfinden kommen, die durch Auflegen eines Kühlbeutels schnell zurückgebildet werden / verschwinden. Dies geschieht normalerweise innerhalb von einigen Tagen, in der Regel innerhalb von 2 bis 3 Tagen nach der Behandlung.

Auch an der Injektionsstelle können sich leichte Schwellungen und Rötungen oder Hautverfärbungen zeigen, die im Normalfall jedoch nach wenigen Stunden von selbst verschwinden.

Neben injektionsbedingten Blutungen können leichte Ödeme oder Erytheme entstehen, die mit Juckreiz und Druckschmerzhaftigkeit verbunden sein können.

In seltenen Fällen kann der Faden unter der Haut tastbar oder sichtbar sein.

In seltenen Fällen können kleine Hämatome, Verhärtungen, Hypertrophien, Teleangiektasen oder Knötchenbildungen in den behandelten Bereichen auftreten, die jedoch narbenfrei abheilen.

Infektionen im Behandlungsgebiet sind äußerst selten und können durch das Eindringen von Keimen während oder nach der Behandlung (unsauberes Wasser) entstehen. Achten Sie daher immer auf eine saubere Nachversorgung der behandelten Region in Absprache mit Ihrem Arzt.

An der Einstichstelle können evt. kleine Einziehungen der Haut entstehen. Diese glätten sich innerhalb von 1-2 Wochen nach der Behandlung. Evt. sind Unterspritzungen von Faltenfüllern notwendig, um Unregelmäßigkeiten zu glätten.

Die oben beschriebenen Reaktionen können bis zu eine Woche anhalten. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, sollten die Entzündungsreaktionen oder andere unerwünschte Nebenwirkungen länger als eine Woche anhalten, damit diese in geeigneter Weise behandelt werden können.


ERFOLGSAUSSICHTEN

Das Ergebnis zeigt sich unmittelbar nach dem Eingriff.


WAS VOR DER BEHANDLUNG ZU BEACHTEN IST

Bitte informieren Sie Ihren Arzt über Ihre medizinische Vorgeschichte und frühere ästhetische Behandlungen mit anderen Produkten.

Manche "harmlose" Grippe- und Schmerzmittel führen zu einer Blutverdünnung, da sie Acetylsalicylsäure oder Acetylsalicylat enthalten. Medikamente, die Acetylsalicylsäure enthalten, (Aspirin®, Aspro®, Ascorbisal®, Thrombo ASS®, Duan®, Thomapyrin®, etc.) müssen mindestens 2 Wochen vor einer Behandlung abgesetzt werden, da eine einzige Tablette Ihre Blutstillung sehr negativ beeinflussen kann. Im Zweifelsfall halten Sie darüber mit Ihrem Arzt Rücksprache.

Vor der Behandlung sollten Sie auf die zu behandelnden Areale keine Schminke auftragen.

Neigen Sie zu Fieberblasenbildung so soll bei einer Behandlung im Mundbereich eine Herpes-Prophylaxe (2 Tage vor bis 5 Tage nach der Behandlung) in Tablettenform durchgeführt werden.


WAS NACH DER BEHANDLUNG ZU BEACHTEN IST

Um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen, sollten Sie Ihrer Haut nach der Injektion etwas Ruhe gönnen und den behandelten Hautbereich am Tag nach der Behandlung nicht berühren.

Sie sollten in den ersten Tagen nach der Injektion die Gesichtsmuskulatur möglichst wenig bewegen.

Beim Happy Lifting werden die Einstichstellen für einige Tage mit einer antibiotischen Salbe eingecremt.

Sollten kleine Unregelmäßigkeiten der Oberfläche vorhanden sein, sollten Sie nicht versuchen diese zu glätten, weil dies den Effekt der Behandlung reduziert. Kleine Unregelmäßigkeiten verschwinden von selbst oder werden vom behandelnden Arzt bei der Kontrolle geglättet.

Eine Gesichtsmassage könnte in den ersten Tagen nach einem Fadenlifting den Straffungseffekt aufheben und sollte daher erst frühestens nach 4 Wochen durchgeführt werden.

Zumindest in der ersten Woche nach der Behandlung sollten Sie übermäßige Sonneneinstrahlung vermeiden. Vor allem wenn ein Bluterguss vorhanden ist, darf dieser nicht der Sonne oder UV Licht ausgesetzt werden.

Vermeiden Sie für 1 Woche jede Art von Hitze wie heiße Bäder, Sauna, Infrarotkabine, Solarium, Sonnenbäder etc.

Es ist sinnvoll die behandelten Hautareale für einige Stunden mit so genannten "Cool-Packs" oder kalten feuchten Tüchern zu kühlen, dies lindert die Schwellneigung. Die Kühltherapie können Sie auch in den Tagen nach der Behandlung zu Hause fortsetzten, um einen Kälteschaden zu vermeiden, sollten die Kühlbeutel zwischendurch immer wieder entfernt werden.

Die Pflege Ihrer Lippe mit Heilsalbe oder Lippenbalsam ist gleich nach der Unterspritzung möglich. Schminken ist 12 Stunden nach dem Unterspritzen wieder möglich.

Sonnenschutz ist bis zum Erblassen eventueller Blutergüsse sinnvoll.

Schwarzl Klinik

A-8301 Laßnitzhöhe, Hauptstraße 140
Tel.: +43/3133/6100, Fax: DW 6
office@schwarzlklinik.at

Sommer
Mo. - Do. 09.00 bis 16.00 Uhr
Fr. 09.00 bis 14.00 Uhr

Winter
Mo. - Do. 08.00 bis 16.30 Uhr
Fr. 08.00 bis 14.00 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung

Beratungsoffice Wien

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Tel.: +43/1/5854030

Termine nach telefonischer Vereinbarung.

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